Kinder-Fotowettbewerb "Wildes Beilstein": Die besten zwölf Bilder sind gewählt!

Über 80 kleine und große Andreasmarkt-Besucher haben für die besten drei Bilder aus unserer Kinder-Fotoausstellung "Wildes Beilstein" abgestimmt. Vielen Dank!

Die vierköpfige Jury hat Ende Oktober die zwölf besten Fotos aus rund 50 Einsendungen zum Kinder-Fotowettbewerb "Wildes Beilstein" ausgesucht. Am Andreasmarkt-Sonntag, den 27.10.19, wurden diese bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Schon da konnten die Marktbesucher per Stimmkarte für ihre drei Favoriten aus dem Dutzend der besten Bilder abstimmen. Seither ist die Ausstellung noch rund 4 Wochen im Foyer des Beilsteiner Rathaus zu bewundern - auch da können Rathausbesucher ihre Stimmen in die Voting-Box werfen. Anfang Dezember wird die Abstimmung dann beendet und die Auswertung beginnt. Wer die ersten drei Plätz belegt, wird bei einer kleinen Feier Anfang Dezember bekannt gegeben. Natürlich sind dazu alle kleinen Fotokünstler und ihre Familien, aber auch Freunde und Interessierte herzlich eingeladen!

Auch online ist die Abstimmung möglich, dann unter bund.beilstein@bund.net

Und hier kommt das wilde Dutzend tierischer Schnappschüsse aus Kinderhand

(Alphabetische Auflistung nach Tiernamen)

 

 

Eichhörnchen, Foto: Moritz Mauser, 10 Jahre

Eidechsen, Foto: Sarah Ledetzky, 4 Jahre

 Heupferd, Foto: Amelie Strauss, 7 Jahre

 

Igel, Foto: Simon Unger, 4 Jahre

 

 Kleiner Kohlweißling, Foto: Lina Elskamp, 10 Jahre

Libelle, Foto: Marlon Henke, 11 Jahre

 Marienkäfer, Foto: Noémie Bischoff, 4 Jahre

 Regenwurm, Foto: Marcel und Rafael Pfaffle, 10 und 7 Jahre

 

 Schnecke, Foto: Fenja Lauterwasser, 13 Jahre

 

 Spatz, Foto: Nelson Gehringer, 11 Jahre

Wespe, Foto: Liliana Henke, 8 Jahre

Wespenspinne, Foto: Joshua Böhm, 12 Jahre

 

Warum haben wir diesen Wettbewerb ausgelobt?

Das Artensterben geht uns alle an! Nicht nur die intensive Landwirtschaft hat zum Artensterben beigetragen, auch wir in unseren Hausgärten lassen kaum mehr Natur zu. Immer mehr Flächen werden für Straßen-, Haus- oder Gewerbebau versiegelt und fehlen unseren tierischen Nachbarn. Selbst von uns nicht genutzte Grünstreifen entlang von Straßen und Autobahnen werden in enger Taktung sauber abgemäht. Herbizide, Insektizide, Fungizide - statt uns auf unsere tierischen Schädlingsbekämpfer und Helfer zu verlassen, setzen wir in Gärten, städtischen Grünanlagen und in der Landwirtschaft immer mehr auf die chemische Keule. Oftmals wissen wir dabei garnicht, was wir damit anrichten. Denn kaum einer von uns kennt die 40.000 Tier- und Pflanzenarten, die alleine in Baden-Württemberg gezählt wurden. Manche sind schon ausgerottet, bevor wir Laien überhaupt von ihrer Existenz erfahren hatten. Tatsächlich ist die Hälfte der Arten in unserem Ländle schon gefährdet! Deshalb ist es so wichtig, genau hinzuschauen. Denn je besser wir das wundersame Zusammenspiel der Arten kennen, desto mehr werden wir darauf achten, dieses Wunderwerk nicht zu zerstören. Lernen wir also genau hinzuschauen!

Wir danken allen Kindern, die sich am Foto-Wettbewerb beteiligt haben, dass sie ihre Hinschau-Momente mit uns geteilt haben!




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